max & mora
Marco Antoniazzi, A 1998, 25 min, OmeU
Ein Südtirol-Märchen von der wundersamen Liaison zwischen einem stillen, alten Bauern und seiner einzigen Kuh: „Er und sie, die liebevoll Mora, die Schwarze, genannt wird, verlassen den verkauften Hof und treten eine letzte, sehnsuchtsvolle Reise an: hinunter ins Tal, von den Südtiroler Alpen aus über die Emilia-Romagna bis ans Mittelmeer. Zu Fuß, im Lastwagen oder in Zugwaggons sind die beiden Reisenden unterwegs und durchqueren Städte, wo das urbane Leben angesichts der Ruhe des ungleichen Paares wie ein imaginärer Taumel scheint. (...) Das schelmische Roadmovie, das bereits nach kurzer Zeit seine erzählerische Kraft entwickelt, ist nicht nur eine sympathisch-unzeitgemäße Betrachtung unserer Zeit, sondern auch eine unaufdringliche Hommage an die Klarheit des Einfachen.“ (Constantin Wulff)
Schauspiel: Klaus Rainer, Annelisa Veronesi | Drehbuch: Marco Antoniazzi, Stefan Hafner | Kamera: Markus Hippmann | Schnitt: Gundula Daxecker | Ton: Niki Yvon | Musik: Thomas Mott | Produktion: Marco Antoniazzi | Hochschule: Filmakademie Wien
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