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 filmemacher: gorki glaser-müller
Den Abschluss der fünfteiligen Filmreihe Schwedensommer, die in Kooperation mit der Filmhochschule der Universität Göteborg bei espressofilm – Kurzfilm einen Sommer lang 2009 gezeigt wurde, bildete die Personale eines vielversprechenden Absolventen, dessen Coming-of-Age-Drama „Girl with a video camera“ das Publikum bereits 2008 bei espressofilm begeistern konnte: Keiner von Gorki Glaser-Müllers Kurzfilmen ist nicht auf dem einen oder anderen internationalen Festival prämiert worden. Der fleißige Schwede, der nicht nur als Regisseur tätig, sondern in seiner Heimat auch ein vielbeschäftigter Schauspieler ist, fühlt sich offenbar in allen Genres wohl und inszeniert wie dokumentiert mit Leidenschaft. Leichtfüßig erzählt er – selbst in Chile geboren und in Schweden aufgewachsen – in „¡VIVA MAMÁ!“ und „The Watermelon“ vom Leben in der Fremde. „Name and number, please“ schließlich ist ein prägnantes politisches Statement, das zu Recht mit Preisen überhäuft wurde. Nicht zuletzt erlaubt ihm seine eigene Herkunft einen distanzierten Blick auf die Verhältnisse in der Wahlheimat Schweden. | Programmdauer: 97 min
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kurt & oves bilservice – kurt and ove’s car repair
Gorki Glaser-Müller, S 2008, 8:30 min, OmeU
Viel hat sich verändert seit den 1960er Jahren, doch in der Autowerkstatt von Kurt und Ove scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Mehr als 40 Jahre lang haben die beiden, mittlerweile über 70 Jahre alt, die Werkstatt zusammen betrieben. Eines Tages im Dezember 2006 heißt es jedoch Abschied nehmen ... Der für das Schwedische Fernsehen produzierte Dokumentarfilm begleitet Kurt und Ove an ihren letzten drei Tagen in der Autowerkstatt.
Mitwirkende: Ove Johansson, Kurt Lundström | Drehbuch, Kamera, Ton und Schnitt: Gorki Glaser-Müller | Musik: Jorge Alcaide | Produktion: Kristofer Henell, Erika Malmgren
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ägget – the egg
Gorki Glaser-Müller, S 2003, 14 min, OmeU
Der 8-jährige Ivar und sein Großvater geraten aneinander, da Ivar ein überzeugter Vegetarier ist, sein Großvater aber der Meinung, dass „echte Männer“ Fleisch essen. Man einigt sich schließlich darauf, dass Ivar ein Ei essen soll. Unglücklicherweise geht Ivar beim Einkauf das Ei auf dem Nachhauseweg kaputt und er fürchtet den Zorn des Großvaters. Ivars verzweifelte Suche nach Ersatz birgt jedoch ungeahnte Möglichkeiten für die Beziehung der beiden ...
Schauspiel: Ivar Svensson, Roland Jansson, Sofie Ljungman, Celeste Jeronimo | Drehbuch: Gorki Glaser-Müller | Kamera: Ola Magnestam | Schnitt: Orhan Demir, Gorki Glaser-Müller | Sound Design: Christian Holm | Musik: Lars Carlsson | Produktion: Erika Malmgren, Anna Byvald | Hochschule: Filmhögskolan Göteborg
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vattenmelonen – the watermelon
Gorki Glaser-Müller, S 2006, 10 min, OmeU
Schweden, 1978. Ein Chilene gibt das letzte Haushaltsgeld für eine Wassermelone aus, um seiner Familie eine Überraschung zu bereiten. Die Freude währt jedoch nur kurz, als die Wassermelone die Erwartungen nicht erfüllen kann, und der Familienfrieden ist dahin ... Eine absurde Tragikomödie, die einen Touch lateinamerikanischen „magischen Realismus“ in das schwedische Kino bringt.
Schauspiel: Claudio Salgado-Alberto, Pamela Cortés Bruna-Helena, Yoselainne Guajard-Hilda, Matias Bravo-Juan, Filippa Glaser-Bernhardson-Nena | Drehbuch und Schnitt: Gorki Glaser-Müller | Kamera: Joakim Jalin | Sound Design: Konstantin Dedes, Andreas Franck | Musik: Jorge Alcaide | Produktion: Kristofer Henell, Erika Malmgren
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¡viva mamá!
Gorki Glaser-Müller, S 2003, 24 min, OmeU
Victoria kommt aus Chile und lebt in Schweden.
Mit 48 Jahren verliebt sie sich noch einmal, in den viel jüngeren Juan-Carlos. Sie heiraten und Victoria möchte nach Kuba, in die Heimat ihres Mannes, ziehen, als eine Diagnose ihr Leben auf den Kopf stellt: Victoria erfährt, dass sie auf einem Auge blind werden wird. Das zugleich von intimer Nähe und rücksichtsvoller Zurückhaltung geprägte Porträt, das Gorki Glaser-Müller seiner Mutter widmet, ist eine farbenfrohe Ode an eine Frau, die sich durch die Widrigkeiten des Lebens nicht davon abbringen lässt, ihre Träume zu leben und dafür zu kämpfen.
Mitwirkende: Victoria Müller-Toro, Juan-Carlos Hernandez, Gorki Glaser-Müller, Caterina Glaser-Müller | Drehbuch, Kamera, Ton und Schnitt: Gorki Glaser-Müller | Hochschule: Filmhögskolan Göteborg
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dom fyra sista siffrorna – name and number, please
Gorki Glaser-Müller, S 2003, 10 min, OmeU
Der Kurzspielfilm „Name and number, please“, der zu Recht mit Preisen überhäuft wurde, ist – in aller Prägnanz – ein starkes politisches Statement und eröffnet eine neue Perspektive auf jenes schwedische Trauma, das unter dem Namen „Göteborgskravallerna“ („Gothenburg Riots“) in die Zeitgeschichte einging.
„Maria und Gustav treffen sich während des EU-Gipfels 2001 in Göteborg, wo sie für Demokratie und Gerechtigkeit demonstrieren. Aber Gustav ist nicht der, für den er sich ausgibt. Anhand von individuellen Erfahrungen zeigt Gorki Glaser-Müller die Menschenrechtsverletzungen eines EU-Staates auf.“ (VIS Vienna Independent Shorts)
Schauspiel: Ellen Bredefeldt, Bo Andersson, Anders Granell, Sara Wikstrom | Drehbuch: Gorki Glaser-Müller | Kamera: Mårten Barkvall, Shahriyar Latizfadeh | Schnitt: Thomas Brandt, Gorki Glaser-Müller | Sound Design: Christian Holm | Produktionsleitung: Isa Sundquist, Fredrik Lange | Hochschule: Filmhögskolan Göteborg
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tjejen med videokameran – girl with a video camera
Gorki Glaser-Müller, S 2005, 29:30 min, OmeU
Die 19-jährige Frida arbeitet als Parkaufseherin und ist es gewohnt, zu entsorgen, was andere liegenlassen. Als sie eines Tages eine Videokamera findet und diese behält, anstatt sie zurückzugeben, beginnt Frida die Welt aus einer anderen Perspektive zu sehen. Gemeinsam mit ihrer besten Freundin und ausgerüstet mit der Kamera begibt sie sich auf eine Reise in die Erwachsenenwelt, die sie möglicherweise mehr kosten wird, als sie bereit ist zu bezahlen.
Schauspiel: Sofia Pekkari, Josefin Ljungman, Gonzalo Del Rio Saldias, Sergei Israel, Hossein Mahini | Drehbuch: Gorki Glaser-Müller | Kamera: Ola Magnestam | Schnitt: Rasmus Ohlander, Gorki Glaser-Müller | Sound Design: Jan Alvermark, Robert Sörling | Musik: Lars Carlsson, The Knife, Emission | Produktion: Kristofer Henell, Erika Malmgren, Mattias Mouritsen | Hochschule: Filmhögskolan Göteborg
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