


Ein Blick hinter die Leinwand.
Ein großes Team arbeitet fieberhaft daran, dass die bei „espressofilm – Kurzfilm einen Sommer lang“ gezeigten Filme auf der Leinwand perfekt zur Geltung kommen. Die Atmosphäre am Spielort, die reibungslose technische Abwicklung, die Qualität von Bild und Ton – alles muss einfach stimmen, um die perfekte Kinoillusion zu schaffen. Dennoch kann ein Blick hinter die Kulissen manchmal ganz spannend sein. In manchen Bereichen gibt es seitens der Besucher/innen auch immer wieder Fragen, von denen einige an dieser Stelle beantwortet werden sollen.
Kurz, kürzer, am kürzesten.
Wie lange ein Kurzfilm eigentlich ist, darüber wird viel und gerne debattiert. Tatsächlich gibt es keine bestimmte Norm, Filmfestivals setzen jedoch Längenbeschränkungen fest, da die gezeigten Filme zueinander im Wettbewerb stehen. Weil dies bei „espressofilm – Kurzfilm einen Sommer lang“ nicht der Fall ist, gibt es bei der Auswahl der Filme grundsätzlich keine Beschränkungen hinsichtlich Länge, Genre oder Inhalt. Gezeigt wird, was im regulären Kinobetrieb aufgrund seines Formats keinen Platz findet – vom einminütigen Kürzestfilm bis zum mittellangen Film mit einer Stunde Laufzeit.
Kino ohne Kinokarte.
Da alle Veranstaltungen von espressofilm bei freiem Eintritt stattfinden und der Zugang zum Kino barrierefrei ist, ist jede und jeder herzlich willkommen. Von den klassischen Sesselreihen über elegante Bistrotische in der espressokantine bis zum Liegestuhl in der ersten Reihe fußfrei: Bei espressofilm gibt es Sitzgelegenheiten für jeden Geschmack. Da freie Platzwahl besteht, können leider keine Reservierungen entgegengenommen werden. Besonders wenn es gilt, einen der begehrten Liegestühle oder eine Parkbank für sich und seine/n Liebste/n zu erobern, sei daher rechtzeitiges Kommen empfohlen!
Der Espresso zum Film.
An jedem Spieltag laden die Bistrotische im Schatten der Pappeln schon ab 17 Uhr zum Verweilen im Garten des Gartenpalais Schönborn ein, wo sich die espressokantine um das leibliche Wohl der Besucher/innen kümmert. An heißen Sommertagen erfrischen hausgemachte Limonaden und Eistees, sowie Bier und Wein aus biologischem Anbau. Selbstverständlich darf auch der perfekte Espresso zum Film nicht auf der Karte fehlen. espressofilm liebt den Duft von Kaffee und Sommer. Aus Rücksicht auf alle Besucher/innen, die diese Leidenschaft teilen, mögen Raucher/innen während der Filmvorführungen darauf verzichten, im Kinobereich zu rauchen.
Mobil und digital.
Aufmerksamen Besucher/innen ist die Projektionskabine nicht entgangen, von der aus alle Filme mittels eines leistungsstarken digitalen Projektors auf die Leinwand gezaubert werden. Dass kein Filmprojektor zum Einsatz kommt, hat zum einen den Grund, dass espressofilm mobil sein muss, um den Spielort je nach Wetterlage festzulegen, zum anderen hängt es mit der Verfügbarkeit von Vorführkopien der gezeigten Filme zusammen. Neue Kurzfilmproduktionen sind zumeist nur noch in digitaler Form erhältlich. In den meisten Fällen ist es allerdings nicht weniger aufwändig, die bestmögliche digitale Kopie eines Filmes aufzustöbern bzw. herstellen zu lassen, als Filmkopien anzufordern. Besonderes Augenmerk legt espressofilm auf die Qualität der Projektion – das positive Feedback der Filmemacher/innen und Programmpartner/innen zeigt, dass sich alle Mühen lohnen.
International und multilingual.
Die Filme, die bei „espressofilm – Kurzfilm einen Sommer lang“ zu sehen sind, kommen aus der ganzen Welt. Leider gibt es, was die Sprachfassung der Vorführkopien betrifft, keinen einheitlichen Standard und somit auch nicht notwendigerweise Kontinuität innerhalb eines Kurzfilmprogramms. Die meisten internationalen Filme sind Englisch untertitelt, deutschsprachige Filme sind zumeist in der Originalfassung zu sehen. Seltener kommt es vor, dass internationale Filme Deutsch untertitelt sind bzw. deutschsprachige Filme mit englischen Untertiteln gezeigt werden. In welcher Sprachfassung ein Film gezeigt wird, ist auf der Website von espressofilm zu sehen.
Es gäbe noch viel zu sagen.
Auch wenn im Fall von Kurzfilmen Filmgespräche oft länger dauern als der Film selbst, haben nicht alle Besucher/innen die Möglichkeit, ihr Feedback einzubringen. Zum Glück genügt jedoch ein einfaches E-Mail an info@espressofilm.at – und schon findet die Nachricht ihren Weg zum/zur Filmemacher/in! Auch auf Facebook sind viele der Filmemacher/innen mit espressofilm verknüpft und freuen sich über Kommentare. Für alle, die auch im nächsten Sommer über Veranstaltungen von espressofilm informiert werden möchten: Zur Anmeldung für den Newsletter geht es
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